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it hurts....

Meine Mutter hat mich heute geweckt und meinte, ich solle mich beeilen und Opa käme in einer Stunde. Sie hatte vergessen mir das zu sagen.
Ich wollte gar nicht aufstehen, aber wenn mein Opa wieder aus dem Krankenhaus kommt, wollte und musste ich natürlich da sein. Ich bin aufgestanden und bin dann auch bald losgefahren. Er kam dann eine halbe Srunde verspätet an und war überglücklich, dass er zu seinen Geburtstag wieder nach Hause durfte und anscheinend freute er sich auch, dass ich da war. Ich hab ihn dann sein Geschenk gegeben und da hat er sich auch gefreut. Ich blieb bis Mittag dort, habe Oma geholfen alles fertig zu machen und habe mich mit meinen Opa beschäftigt. Dann bin ich nach hause gefahren und habe mich wieder ins Bett gelegt, weil ich todmüde war und einfach nicht mehr konnte, Um 5 hat mich dann meine Mutti geweckt, weil wir dann auch gleich wieder los mussten, zu Opa. Dort warehn wir dann zum Abendbrot, danach musste ich noch zu einen anderen Geburtstag aber Gott sei dank nur kurz.

Ich war überglücklich, dass es meinen Opa so gut geht und eigentlich war ich wirklich ganz gut gelaunt, davon abgesehen dass ich sehr müde war und es mir körperlich nicht besonders gut ging. Als ich wieder zu Hause war, bin ich dann, als Steffen im Bett war, zu meiner Mutti gegangen. Wir haben die Geschenke für Andi und Franzi eingepaclt und dann haben wir noch ein ganzes Weilchen geredet, wie immer, wenn wir alleine waren und sie etwas getrunken hatte. Sie erzählte mir mal wieder von damals, und dass sie vom Vater von Kati mit 14 vergewaltugt worden ist... was soll ich dazu sagen, ich weiss es nicht. Irgendwie schockt es mich nicht. Dann ahben wir über meinen Vater geredet und über seinen Krankheitsverlauf, wie es kommen kann usw... und ob meine Mutter schuld daran hat. Hat sie sicherlich nicht... sie erzählte mir Sachen, die er getan hat und zum Beispiel dass er mir immer was auf Gitarre vorgespielt hatte. Das tut er immernoch und heute schiessen mir die Tränen in die Augen, weil es mich an die zeit erinnert, in der es ihn noch besser ging. Sie erzählte mir ausserdem, wie es danals zwischen mir und meinen Opa abgelaufen ist. Er hatte seit sie gesagt hatte, dass sie schwanger war, kein Wort darüber verloren und es ignoriert. Das wusste ich ja schon. Als ich dann geboren war, hat er sich auch erst nicht um mich gekümmert, doch als ich ein halbes Jahr alt war, wurden wir auf einmal unzertrennlich. Ich war sein ein und alles, er hat alles für mich gemacht. Dann verliebte sich meine Mutter in Jan, der ja Pole war, und mein Opa war dagegen, hatte gesagt, sie soll sich von ihm trennen oder ausziehen. Er hat sie also rausgeschmissen, bestand aber darauf, dass ich bei ihm bleibe und sie alleine auszieht. Das tat sie nicht, sie fand Gott sei Dank eine Wohnung und mit der Unterstützung von Freunden konnte sie mich ernähren usw. Nach vier Tagen kam meine Oma zu uns und sagte, dass mein Opa seit 4 Tagen nichts mehr gegessen oder getrunken hat. Er hat es nicht verkraftet, dass ich nicht mehr da war und sie fragte, ob sie mich ein paar Tage mitnehmen konnte, was sie auch tat, Dann gings ihm besser.
Mein gottverdammtes Problem ist, dass ich diese Veränderungen in meinem Leben nicht mehr ertragen kann und nicht wahrhaben will. Ich will einfach wieder Kind sein, denn da war meien ganze Welt noch in Ordnund. Und nun...? Ich hatte einen Vater, mit dem man reden konnte; der ist jetzt schizophren und ich kümmere mich um ihn. Ich hatte beide Grosseltern väterlicher Seits; jetzt ist meine Oma jämmerlich an Gebärmutterkrebs gestorben und mein Opa im Dauerstress wegen meines Vaters. Ich hatte meine Grosseltern mütterlicher Seits, die mich umsorgt haben; nun umsorge ich meinen Opa und versuche meine Oma zu unterstützen; ich werde ihn nie mehr laufen sehen, der Gedanke allein bricht mir das Herz. Ich hatte ein relativ stabiles Umfeld; jetzt sorge ich für meine Mutter und sehe, wei sie immer depressiver wird.

Und ich? Ich war glücklich, sorglos, mutig und entschlossen; jetzt bin ich traurig, aggressiv, identitätsgestört, essgestört, vertrauensgestört, depressiv und innerlich tot, habe nur einen Menschen, der meine Gefühle am Leben hält, sonst wär ich zu dem noch pathologisch melancholisch.

21.12.06 00:43
 


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